Der Fasching startet und damit die Zeit der Masken.
Jene Masken, die wir uns bewusst aussuchen.
Aber was ist mit den Masken, die wir sonst das Jahr über tragen?
Warum es für Lebenszufriedenheit und Longevity wichtig ist, dass du deine Masken ablegst und authentisch lebst, darum geht’s heute.
Echtheit beginnt damit, sich selbst zu erkennen
Im Coachingprozess mit Evelyn im Rahmen unseres Projekts #InsideOut hab ich wieder gesehen, wie wichtig es ist, sich selbst wirklich gut zu kennen, um den eigenen Weg zu finden – beruflich wie privat.
Evelyn ist sehr reflektiert, sie liebt ihre Vielfältigkeit und kennt sich mit all ihren Facetten.
Und trotzdem gibt’s auch bei ihr immer wieder blinde Flecken. Wenn so ein Fleck geklärt wird, ist das meist eine große Erleichterung.
Ihr „Vermieser“ versucht manchmal, sie von ihrer Individualität abzuhalten und in die Konformität zu drängen. Aber Evelyn spürt genau, dass das nicht zu ihr passt.
Diese Klarheit über sich selbst sehe ich draußen in der Welt leider immer seltener.
Wie es wirkt, wenn du nicht echt bist
Wenn ich mich so umsehe, im öffentlichen Raum oder auf Social Media, fällt mir auf:
Alle schauen gleich aus. Alle reden gleich.
Wenig Wiedererkennungswert, wenig Einzigartigkeit.
Mit der KI wird das Ganze aktuell noch stärker gleichgeschaltet. Die Wenigsten erkennen, wie sehr sie diese Modelle mit ihrer eigenen Persönlichkeit briefen müssten, um wirklich einzigartige Ergebnisse zu bekommen.
Die Grenze zwischen echt, künstlich und nachgemacht verschwimmt immer mehr.
Vieles sieht zwar perfekt aus, wirkt aber gleichzeitig leblos.
Und genau deswegen wird Echtheit gerade jetzt so kostbar.
Weil sie das ist, was uns von KI unterscheidet.
Und weil sie das ist, was uns miteinander verbindet.
Warum wir uns trotzdem verstecken
Meistens hängt es damit zusammen, dass wir dazugehören wollen.
In der Kindheit und Jugend ist das sogar wichtig. Da probieren wir verschiedene Positionen aus, um herauszufinden, wer wir sind und wo wir hingehören.
Aber es ist schade, wenn man aus dieser Nachmachphase nie ganz rauskommt.
Viele kommen auch gar nicht auf die Idee, mal intensiv in sich hineinzuschauen und zu erforschen, was sie WIRKLICH wollen und was ihnen wirklich guttut.
Ich bin da das beste Beispiel.
Bis Mitte 30 hab ich so gelebt, „wie man das halt so macht“.
Ich war brav angepasst und hab sogar ein Studium gemacht, das gar nicht zu mir gepasst hat. Nur weil meine Familie meinte, ich würd eine gute Rechtsanwältin abgeben.
Und vor allem: Ich hab mich in Beziehungen total angepasst und, wenn ich ehrlich bin, gar keine eigene Meinung gehabt.
Das hat dann zu einer plötzlichen, sehr schmerzhaften Trennung geführt von dem Mann, der ja sooo gut ins Bild gepasst hätte.
Heute bin ich dankbar für diese Trennung. Sie war mein Weckruf.
Ich hab erkannt: Man ist nicht nur sehr uninteressant, wenn man immer tut, wie die anderen wollen. Es tut auch überhaupt nicht gut. Ich hab jedenfalls gar keine Lebendigkeit mehr gespürt.
Authentisch sein braucht Mut – aber es lohnt sich
Heute ist das ganz anders.
Ich glaube, jeder, der mich kennt, würde sagen, dass ich sehr authentisch bin und mich nicht verbiege.
Das heißt aber nicht, dass ich mit dem Kopf durch die Wand gehe.
Ich achte auf die Grenzen anderer. Aber ich erwarte auch, dass sie ihre Grenzen klar kommunizieren. Sonst weiß ich ja nicht, wo die sind.
Ja, es braucht Mut, authentisch zu leben.
Man setzt sich der Meinung anderer und vielleicht sogar Ablehnung aus.
Aber es zahlt sich aus.
Echtheit und Longevity
Tiefe, innige soziale Beziehungen sind kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben. Und sie sind einer der stärksten Faktoren für Langlebigkeit.
Longevity, die Wissenschaft von der Langlebigkeit, beschäftigt sich damit, wie wir länger gesund leben können.
Für mich gehört dazu vor allem auch, glücklich und erfüllt zu leben.
Der Weg dorthin führt über Lebenszufriedenheit. Über gelingende Beziehungen. Über echte Verbindungen zu anderen Menschen.
Wer gute soziale Beziehungen pflegt, lebt länger, gesünder und glücklicher.
Aber: Nicht jede Beziehung hat diese Wirkung.
Es sind die echten, tiefen Verbindungen, die uns nähren.
Die, in denen wir uns wirklich gesehen fühlen.
Und die entstehen nur, wenn wir uns echt zeigen, mit allen Gefühlen, Stärken und Schwächen, die uns ausmachen.
Denn nur dann kann der andere uns wirklich spüren.
Echte Verbindung entsteht nur, wenn du authentisch lebst
Echtheit ist das, was zwischen Menschen Nähe entstehen lässt.
Vorausgesetzt, es sind wirklich deine Gedanken und Gefühle und nicht welche, die du von außen übernommen hast.
Nur dann entsteht diese emotionale Resonanz, die dir das Gefühl gibt:
Da versteht mich jemand. Da bin ich gemeint.
Diese Art von Verbindung ist es, die uns trägt.
Die uns gesund hält.
Die uns ein langes, erfülltes Leben schenkt.
Wenn du dich dagegen anpasst, Erwartungen erfüllst oder nur sagst, was gut ankommt, dann kann es passieren, dass du dich selbst nicht mehr spürst. Und damit kann dich der andere auch nicht spüren.
Dann hast du vielleicht viele Kontakte, aber keine Verbindung.
Und die fehlt: deiner Seele und auch deinem Körper.
Mit Hilfe von Coaching authentisch werden
In meinen Coachings und psychosozialen Beratungen geht es ganz oft um Beziehungen. Ob mit Partner, Familie, Freunden oder im Beruf.
Und das ist kein Zufall: Wenn es in Beziehungen hakt, wankt unsere sichere Basis, unser Lebensfundament.
Viele meiner Kunden sind gefangen in einem Bild, wie Beziehungen sein sollten und wie sich der andere verhalten müsste.
Aber was sie selbst wirklich wollen, das ist oft gar nicht klar.
Diese Unterscheidung ist gar nicht so einfach:
Was will ich wirklich?
Und was glaub ich nur zu wollen, weil’s mir so vorgelebt wurde?
Die wenigsten haben gelernt, da genauer hinzuschauen.
Allein ist das oft schwer zu erkennen. Der Blick von außen fehlt und man dreht sind in seinen gewohnten Gedankenschleifen.
Deshalb freu ich mich immer, wenn ich meine Kunden beim Erforschen ihrer eigenen Echtheit begleiten darf. Mit absoluter Neutralität und ohne vorgefasste Meinung.
Von mir hörst du keine Meinung – außer, du willst sie wirklich wissen.
Ich begleite dich zu deinen eigenen Antworten. Zu dem, was dich wirklich glücklich macht.
❗ Wenn’s echt ist, berührt’s.
Und genau das ist es, was Verbindung zu anderen schafft und was wir für unsere Lebenszufriedenheit brauchen.
❓ Wo trägst du im Alltag vielleicht noch eine Maske und könntest authentischer sein?
🎧 In Evelyns neuer Folge von #InsideOut – Der Blick durchs Schlüsselloch geht es diesmal auch um Masken. Sie spricht auch über Rollen und wie die beiden Dinge miteinander zusammenhängen. Hör also unbedingt bei ihr rein.
📺 Meine Folge kannst du dir auch auf Youtube anschauen.
👉 Mehr zum Projekt #InsideOut erfährst du hier.
♥️ Wenn du spürst, dass dir in deinem Alltag dieses Gefühl von Echtheit, das dich mit dir und anderen verbindet, fehlt, dann ist vielleicht jetzt ein guter Moment, um hinzuschauen. Meld dich gern bei mir über das Kontaktformular unten.

